Warum ich in Berlin Kreuzberg vom Hundeplatz geflogen bin

Warum ich in Berlin Kreuzberg vom Hundeplatz geflogen bin

Lucky's Sprechstunde > Blog > - > Aromatherapie für Mensch und Tier > Warum ich in Berlin Kreuzberg vom Hundeplatz geflogen bin

Warum ich in Berlin Kreuzberg vom Hundeplatz geflogen bin

http://luckys-sprechstunde.de/2019/03/21/warum-ich-in-berlin-kreuzberg-vom-hundeplatz-geflogen-bin/

Ein paar Jährchen ist es schon her, da ging ich mit meinem 18 Monate alten Schäferhundmix-Rüden Kabir in großer Vorfreude auf einen der eingezäunten Hundespielplätze in Berlin Kreuzberg. Es dauerte keine Viertelstunde, da standen wir wieder vor der Maschendraht-Tür, hinter uns eine ganze Handvoll laut schimpfender 2-, und wild keifender 4-Beiner!

Was war passiert? 

Man nehme: jung und hunde-unerfahrenes Frauchen und gebe dazu einen frisch kastrierten, 40 Kilo schweren dominanten Straßenhund… Daraus wurde ein charmantes, aber nicht ganz so alltagstaugliches Duo. Wir flogen vom Platz weil sich mein Hund laut den anwesenden Hundebesitzern zu dominant anderen gegenüber verhielt und weil ich nicht wusste, was ich dagegen tun sollte… So standen wir da, die eine mehr eingeschüchtert als  der andere und überlegten. Ich teilte Kabir darauf hin meinen Entschluss mit: “Schnuffiwuffi – so kann es nicht weitergehen.”

Der Plan:

  1. an mir arbeiten
  2. an mir arbeiten
  3. … genau.

Denn mein Hund orientierte sich an mir – an meiner Unsicherheit, Unklarheit und Unwissenheit. Einer muss ja die Führung übernehmen! Und in den weisen Hundeaugen meines Kabirs konnte ich das allem Anschein bis dahin noch nicht… Nach und nach lernte ich also etwas über Körpersprache, mentale Einstellung und positive Ausrichtung. Erst auf den Hund bezogen, doch dann dämmerte es mir, wie sich dabei auch mein Alltagsverhalten zum Positiven veränderte: ich wurde allgemein ruhiger, klarer, bestimmter. Und ich habe gelernt, schön konsequent zu bleiben, wenn ich eine Richtung einmal vorgegeben habe. Dabei geholfen haben mir meine Hundetrainerin (Radana Kuny – die Shanti-Methode), Bachblüten (ja, ich nehme sie selber auch, schon seit knapp 30 Jahren immer wieder wenn Situationen es erfordern) sowie gründliche Innenschau und diverse Übungen. Letztendlich kann unser Hund nur so gut sein (sprich: entspannt / mutig / freundlich) wie wir auch! Es war mir damals noch nicht klar, aber wir sind das Vorbild, woran der Vierbeiner sich (im Idealfall) orientiert. Meine Lehrerin Amelia Kinkade definierte die Eigenschaften eines Rudelführers einmal so:

Ruhig      Selbstsicher     Verantwortungsvoll

Manchmal wird direkt das 1. Ziel übersehen: Ruhe. Gelassen bleiben. Wie wundervoll, wenn der Rudelführer Ruhe ausstrahlt! Ich kenne viele Hundehalter, die selbstsicher und verantwortungsvoll agieren, ihre Hunde aber nicht.

Warum? Vielleicht fehlt ja doch noch die Brise innere Ruhe…

Meine Empfehlung für diese Situation:

Bachblüten, Tier- und Mensch-Kommunikation, Körpersprache lernen und bewusst einsetzen (Abschmatzen, Brummen, weiche oder starre Körperhaltung), sowie Aromaöle für den Mensch, denn Benzoe z.B. stärkt das Selbstbewusstsein, Lavendel und Ho-Blätter können effektiv aufgebrachte Gemüter beruhigen. Wer dann noch weiter experimentieren möchte, dem kann ich von Herzen aktive Meditation empfehlen. Ihr Vierbeiner wird es Ihnen danken 🙂

Einfach mal ausprobieren! Ich unterstütze Sie gerne dabei.

Mit lucky-glücklichen Grüßen

Ihre Vanessa

Posted By

Kavy

You must be logged in to post a comment.